Taiji-Dao
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Was ist Taiji-Dao und was kann man damit machen?

Oder was macht Taiji mit Dir, wenn Du anfängst zu trainieren?

 

Was ist Taiji-Dao?

Taiji-Dao ist eine Kampfkunst, die aus China kommt. Sie wurde von Meister Shen Xijing entwickelt und gehört zu den inneren Kampfkünsten, wo Körper und Geist in eine Linie gebracht werden.

Taiji-Dao setzt sich aus mehreren verschiedenen Teilen von Kampfkünsten zusammen. Zum Taiji-Dao gehört auch die Philosophie des Daoismus und auch die Traditionelle chinesische Medizin, die ja auf dem Daoismus beruht. Zum Taiji-Dao gehört auch das Qi Gong, was den Menschen dazu führt, Innere Ruhe zu finden, und die gesundheitlichen Aspekte auf den Menschen übertragen werden kann, wenn man Taijidao praktiziert.

Mit Taiji-Dao kann man viele verschiedene Dinge üben, so dass sich jeder das für sich wichtigste herausnehmen kann, was ihm gut tut, oder wo er seine Ziele setzen möchte, um zu üben, die dann auch intensiv verfolgt werden können.

Mit Taiji-Dao ist es möglich sehr ruhig zu werden und die Übung als Meditation zu sehen; dann kann Taij-Dao auch als Kampfkunst gesehen werden, wo es sehr dynamisch zu gehen kann. Als drittes kann Taiji-Dao auch als Gesundheitsübung ansehen werden, wenn der Übende gesundheitliche Probleme hat, die nicht unbedingt mit der westlichen Medizin behandelt werden sollen.

Taiji-Dao kann sehr langsam trainiert werden, wenn es um Meditation geht. Der Mensch ist in dieser Zeit immer auf sein Inneres konzentriert und kann seine eigene innere Energie freisetzen, die zum Training verwendet werden kann.

Taiji-Dao kann auch sehr schell und dynamisch, aber auch kraftvoll trainiert werden, wobei aber der innere Aspekt dieser Kampfkunst nie ausser Acht gelassen werden darf, weil der Übende sonst nicht bei sich ist.

Wenn Taiji-Dao als Gesundheitsübung angesehen werden soll, bekommt der Übende mehr Energie und Vitalität, die ihn aktiver werden lässt. Er wird viel ruhiger und gelassener, was für die Menschen, die sehr viel Unruhe verspüren und nicht bei sich sind, einen Weg bereitet, zur Ruhe zu kommen und diese auch zu spüren.

Genauso wird der Übende gesünder und fitter und fühlt sich wohler und hat Freude am Leben. Er wird sehr schnell merken, dass ihm die Übungen gut tun und wird sie dann auch vertiefen wollen.

Irgendwann nach eininger Übungszeit versucht der Übende dann auch das Taiji-Dao oder Fragmente aus dieser Kunst in den normalen Tagesablauf einzubauen, damit er immer wieder die Kraft aus der Kunst ziehen kann, um gut durch den Tag zu kommen.

Taiji-Dao setzt sich aus den Inneren Kampfkünsten Taiji-Quan, Xing-Yi-Quan und Bagua-Zhang als Einheit der Kampfkunst zusammen. Dann kann Taiji-Dao auch auf der äußeren Kampfkunstbasis trainiert werden, wo die Muskeln- und Sehen, sowie Schnelligkeit und Kondition trainiert werden, die ja auch im alltäglichen Leben immer wieder gebraucht werden, damit der Übende nicht das Gefühl hat, dass der Körper überfordert ist in seinem Tun und Handeln. Am Anfang ist es natürlich ein wenig anstrengend, weil die Übungen sehr ungewohnt sind, aber der Übende merkt sehr schnell, dass sich seine Haltung verbessert und die Muskeln an Kraft gewinnen, obwohl nicht mit Hanteln oder sonstigen kraftaufbauenden Mitteln trainiert wird. Es wird nur die Kraft des eigenen Körpers verwendet und keine zusätzlichen Gewichte. Das Training ist also sehr sanft und kann auch auf die Bedürfnisse der einzelnen Übenden abgestimmt werden, damit der Übende auch Erfolg sieht und sich nicht mit Übenden messen muss, die vielleicht ganz andere Maßstäbe gesetzt haben. Das Training soll ja auch dem Übenden gut tun und ihn nicht überfordern.

Im Vordergrund steht aber nicht das Trainieren von Muskeln, welches ein schöner Nebeneffekt ist, sondern das Training der Nutzung der körpereigenen Energien, die sehr gut im Üben freigesetzt werden können.

Die Bewegungen im Taiji-Dao sind auch sehr weich, ruhig und fließend und das Ziel ist, dass der Übende für sich selber und auch den Gegner, der ihn angreift, sensibel wird und somit optimal reagieren zu kann. Es braucht auch nicht sehr viel Muskelkraft eingesetzt werden, so dass die innere Kraft viel effektiver eingesetzt werden kann.

Taiji-Dao vereint innere und äußere Kampfaspekte, so dass der Übende ein sehr gutes harmonisches Gleichgewicht bekommt. Wenn so ein Gleichgewicht entstanden ist, wird der Übende sehr viel gelassener und strahlt auch eine gewisse Ruhe nach außen aus, was der eigenen Umwelt sehr schnell auffällt, wenn der Übende vorher genervt und sehr unruhig war und nicht wusste, wo er mit seiner Energie hin soll.

 

Integrierung der einzelnen Taiji-Dao-Komponenten:

Die Komponenten des Taiji-Dao's sind:

- Taiji-Quan,

- Xin-Yi-Quan,

- Bagua-Zhang

- Qi Gong

- Moderns Wushu

 

Taiji-Quan:

Für das Taiji-Quan und auch für das Taiji-Dao wird der Körper vom Unterbauchzentrum dem unteren Dantian mit Energie genährt, so dass es möglich ist, dass die Bewegungen aus dem unteren Dantian heraus gesteuert werden können. Bei diesen Bewegungen ist der Geist sehr konzentriert und sehr ruhig, so dass der Übende ganz bei sich ist, und die Übungen sehr gleichmäßig und entspannt durchgeführt werden können. Es braucht auch sehr wenig Kraft aufgewendet werden, so dass der Übende wirklich entspannt üben kann.

Durch das Üben bekommt der Übende auch nach der Zeit eine sehr stabile Körperstruktur, so dass er dann in der Lage ist mit der einwirkenden Energie eine Ableitung zu finden, wie z. B. Ableitung in den Boden oder auch Ableitung am Körper vorbei.

Im Taiji-Dao sind sehr viele Elemente auch aus dem Taiji-Quan des Chen-Stils, der der ursprüngliche Taiji-Quan-Stil war, so dass alle anderen Stile aus dem Chen-Stil entstanden sind.

Die Teile des Chen-Stils, die im Taijidao vorhanden sind, stellen ein Kampfkunst-System dar, so dass dieser Teil dem Kampfkunst-Teil zugehört. Im Taiji-Dao werden auch sehr tiefe und breite Stellungen des Übenden gefunden, die aber nur so breit und tief ausgeführt werden sollten, wie der Übende in der Lage ist, diese tiefen Stellungen durchzuführen. Es kann auch einfach eine tiefere Stellung angedeutet werden, wenn der Übende beginnt zu trainieren, weil jeder Übende unterschiedlich beweglich ist und ist vielleicht gar nicht in der Lage so tiefe Stellungen zu praktizieren. Aber je länger der Übende trainiert, desto tiefer können die Stellungen werden.

Genauso können auch breite Stellungen in der Form vorkommen, die der Übende auch sehr individuell üben kann. Am Anfang sind halt auch so breit stehende Übungen auch nicht möglich, da die Muskulatur auch nicht so gut ausgeprägt ist, die es dann auch nicht erlauben, dass der Übende breite Stellungen durchführen kann. Durch breite und tiefe Stellungen bekommt der Übende aber auch eine sehr stabile Haltung des Oberkörpers.

Im Taiji-Dao sind auch viele explosionsartige Bewegungen vorhanden, die aber nicht mit der Anwendung von Muskelkraft ausgeführt werden. Diese dynamischen Bewegungen entstehen aus dem durch den Körper gehende Energie, welche Qi genannt wird.

 

Xing-Yi-Quan:

Xing-Yi-Quan ist eine Methode, die auf der Lehre der fünf Elemente aus der chinesischen Philosophie basiert. Xing-Yi-Quan ist eine Kampfkunst, die sehr gradlinig und auch explosiv sein kann. Es sind verschiedene Kampfkünste, die die Möglichkeit geben, den Gegner im Kampf anzugreifen und direkt auf die Körpermitte seinen Angriff zu richten.

Die Techniken des Xing-Yi-Quan werden in der Regel in endlosen Bahnen geübt. Diese Bahnen können im Auf- und Abgehen gelaufen werden. Der Körper bleibt bei den Übungen sehr entspannt, was für den Übenden sehr schwierig ist, wenn er sich mit Xing-Yi-Quan beschäftigt. Mit dieser Art von Tranining wird das Entspannen des Körpers auch sehr vertieft, so dass der Übende nach einiger Zeit einen festen Stand hat, den er während der Übungszeit auch nicht verlassen sollte.

Genauso ist der Geist sehr konzentriert, so dass der Übende auch eine sehr angenehme Ruhe im Üben verspüren kann. Die Bewegungen des Xing-Yi-Quan werden auch mit Hilfe des Energiespeichers des Unterbauchzentrums (Unteres Dantian) angeregt, so dass sie aus dem Inneren des Körpers gut gesteuert werden können. Wenn diese Prinzipien zusammengepackt werden, kommen auch wieder die Prinzipien des Taiji-Quan zustande, so dass diese Übungseinheiten auch dazugezählt werden können.

 

Bagua-Zhang:

Bagua-Zhang ist eine Bewegungsmethode, die spiralförmig, gewundene Bewegungen beinhaltet. Die Bewegungen werden entlang von kreisförmigen Bahnen durchgeführt. Eine der Basisübung des Bagua-Zhang ist das Gehen im Kreis. Bei diesem Kreisgehen werden bestimmte Arm- und Handhaltungen eingenommen, die während des Gehens gehalten werden. Es ist auch eine charakteristische Schritt-Technik vorhanden, wo bei das Körpergewicht immer auf dem hinteren Bein verstärkt gehalten wird, während der andere Fuß nach vorne geschoben wird. Der Körper steht auch in einer sehr stabilen Haltung. Die Beine sind ein wenig gebeugt und verlassen diese Beugung auch nach Möglichkeit nicht, damit die Stabilität erhalten bleibt.

Die Hände sind in einer offenen vom Körper weggerichteten Haltung gestellt. Die Steuerung der Bewegung erfolgt auch aus dem Unterbauchzentrum, dem unteren Dantian heraus. Der Geist ist auch sehr ruhig, so dass es auch eine Art von Meditation sein kann, wenn der Übende trainiert.

Bagua-Zhang kann auch auf Geschwindigkeit trainiert werden, wenn der Übende so weit fortgeschritten ist, dass die Muskulatur vorhanden ist und der Körper in einer stabilen Halung bleiben kann auch wenn die Geschwindigkeit zunimmt. Während dieser dynamischen Bewegung darf auch die Entspannung des Körpers nicht verloren gehen, um den gesundheitlichen Nutzen dieser Übungen zu erhalten und sich nicht zu verspannen, so dass Schmerzen auftreten können.

Es gilt aber generell für alle Ausführungen im Taiji-Dao, dass der Körper immer wieder in der Haltung korrigiert wird und dass der Körper immer wieder eine Entspannung geniessen kann.

 

Qi Gong:

Hier schreibe ich nun nur eine kurze Beschreibung von Qi Gong, da es eine ganze Seite von Qi Gong noch gibt, die Ihr Euch anschauen könnt.

Qi Gong ist eine Entspannungsmethode, die auch aus China kommt. Qi Gong heißt auch Arbeiten mit der eigenen Lebensenergie. Der Übende des Qi Gongs wird sensibel für den eigenen Körper, so dass er spürt, wo er Schwachstellen hat. Dann wird der Übende ein neues Bewusstsein für den Körper bekommen. Nach einiger Zeit des Übens und zwar des regelmäßigen Übens bekommt der Übende auch ein Gefühl für seinen Energiefluss, der Qi genannt wird. Qi ist die Lebensenergie, die es ermöglicht, dass der Körper wahrgenommen wird und somit auch sehr viel gesünder werden kann, wenn es dem Übenden gelingt mit der Vorstellungskraft Qi durch den Körper zu leiten. Es ist mit Qi Gong auch möglich, Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen, um den Körper gesunden zu lassen. Dieses geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern bedarf schon eine lange Übungszeit, die der Übende in Kauf nehmen muss. Aber es lohnt sich wirklich, diese Zeit zu warten, weil man gar nicht glauben kann, dass der Körper in der Lage ist, so starke Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen, dass der Patient keine Schmerzmittel oder viel weniger Schmerzmittel benötigt, wenn er Qi Gong praktiziert, als wenn er nur an die westliche Medizin oder in der westlichen Philosophie denkt.

Mit Qi Gong bekommt der Übende auch eine ausgeglichene Lebensführung, so dass er gelassener wird und der Übende nimmt vieles nicht so mehr so schwer und kann auch besser mit dem Alltagsstress umgehen.

Der Schwerpunkt von Qi Gong-Übungen liegt im Erreichen der Inneren Ruhe. Dann gehört auch die Konzentration und Sammlung des Geistes zum Qi Gong dazu. Ein großer Teil der Qi Gong-Übungen ist die Beobachtung und die Lenkung der Lebensenergie (Qi) durch den Körper. Diese Lenkung ist auch mit ein wenig Übungspraxis sehr gut spürbar.

So bekommt der Übende auch von seinem Körper genau gesagt, wo er seine Schwachstellen hat. Diese sagen dem Übenden, wo Blockierungen im Körper vorhanden sind. Diese Blockierungen machen sich in Form von Druck, Schmerzen, Hitze oder Unwohlsein bemerkbar. Es kann aber auch sein, dass Blockierungen im Körper sind, die vom Übenden nicht wahrgenommen werden, weil sie nicht weh tun oder heiss werden oder einem Unwohlsein beschehren. Wenn ein Übender während der Übungen einige Zonen des Körpers nicht spürt, kann es auch sein, dass Blockierungen vorhanden sind, die den Qi-Fluss unterbrechen. Der Übende sollte aber nicht verzweifeln und akzeptieren, dass Blockierungen vorhanden sind. Die kann er aber mit bedächtlichem Üben langsam beseitigen, so dass er nach einiger Zeit merkt, wie die Schmerzen während der Übungen verschwinden und die Zonen des Körpers dann auch als durchlässig empfunden werden, weil der Fluss des Qi dann in diesen Zonen gegeben ist, oder die Zonen, die vorher nicht gespürt wurden deutlich spürbar werden.

Im Taiji-Dao wird Qi Gong für die Schulung der Energiewahrnehmung und Bewegungskoordination verwendet. Das Qi Gong gibt dem Übenden dann die Inneren Werte des Taiji-Dao’s, so dass mit diesem Üben dann auch die innere Ruhe trainiert werden kann, so dass der Übende sehr zentriert wird.

 

Modernes Wushu:

Wushu heißt übersetzt Kriegskunst. Es ist auch ein Oberbegriff für alle sämlichen inneren und äußeren Kampfkünste. Mit dem modernen Wushu werden viele verschiedene Kampfkünste verbunden, die einmal sehr dynamisch und akrobatisch dargestellt werden. Zum Wushu gehören auch noch sämtliche Freikampfmethoden, die geübt werden können.

Aus dem Wushu sind die Freikampf- und Selbstverteidigungstechniken in das Taijidao-System geflossen, was aber nicht heissen soll, dass der Übende akrobatische Fähigkeiten haben muss, so dass sie auch kein Übungsziel sein sollen. Ein Ziel kann aber sein, sich die akrobatischen Möglichkeiten anzuschauen und sie einfach auszuprobieren. Wenn sie möglich sind, können sie sicherlich auch trainiert werden. Jeder sollte aber immer auf sich selber achten, so dass keine Überforderung der eigenen Kräfte stattfinden kann und der Übende vielleicht Verletzungen davon trägt.

 

Das Taiji-Dao als gesamtes System:

Die einzelnen Methoden sollten nicht getrennt voneinander betrachtet werden, obwohl sie einen eigenen Kontext besitzen, den der Übende verfolgen kann. Meditation, Fitness, Kampfkunst, Körpertherapie, Selbstverteidigung und Lebenspflege können mit dem System Taiji-Dao zu einem großen Ganzen zusammenführen, um die Art der Gesunderhaltung des Menschen hervorzuheben, so dass der Mensch sich besser fühlt und seine Lebensqualität verbessern kann.

Das Schöne an Taiji und auch Taijidao ist, dass jeder Mensch sein Leben lang üben kann, auch wenn der Mensch schon ein höheres Alter erreicht hat, wo er nicht mehr so beweglich ist. Aber es ist eine Methode, wo der Übende in der Lage ist, immer besser zu werden und immer tiefgreifender in die Übungen hineingehen kann, ohne dass es langweilig wird.

 

Warum praktiziere ich Taiji-Dao:

Ich habe zum Taiji-Dao über das Qi Gong gefunden.

Ich bekam eine Zeitungsanzeige gebracht, worüber Menschen mit chronischen Nackenproblemen für eine Studie für eine Magisterarbeit gesucht wurden. Ohne genau zu wissen, wie man mit Qi Gong Nackenprobleme lindern oder beseitigen kann, habe ich mir gedacht, dass ich diese Methode näher kennen lernen möchte. Ich habe dann den Studenten angerufen, um mir Informationen über diese Studie zu holen. Dann habe ich beschlossen, dass ich an dieser Studie teilnehmen möchte, obwohl ich sehr viel Zeit einplanen musste, um an dem Seminar teilzunehmen.

Aber ich habe gelernt, Übungen zu praktizieren, um meinen Nacken selber zu therapieren und ihm zu helfen zu heilen. Ich habe keine Kopfschmerzen mehr und brauche auch keinen Chiropraktiker mehr, der meine blockierten Wirbel wieder in die Form bringt, dass sie nicht mehr blockieren und Schmerzen verursachen.

Nach einiger Zeit bekam ich dann eine Einladung zu einem Einführungsseminar und bin neugirig dorthin gegangen.

Ich war von Anfang an begeistert, was Taijidao alles zu bieten hat. Ich habe nun auch endlich den Zusammenhang zwischen Qi Gong und Taiji erklärt bekommen, weil diese Kunst ja sehr viel mit Qi Gong arbeitet und die Körperarbeit auch auf dieser Ebene zu finden ist. Ich habe einige Zeit mal Taiji-Quan im Yang-Stil praktiziert, wo mir nicht vermittelt werden konnte, dass Taiji auf der Energie-Ebene arbeitet und wie es auf der Energie-Ebene arbeitet, so dass dieses nur Choreographie-Gymnastik war, und ich dieses dann schnell wieder nach sechs Monaten aufgegeben habe. Aber Taiji-Dao ist anders. Ich bekomme hier immer wieder erklärt, wie der Energiefluss im Körper laufen muss, wenn bestimmte Übungen gemacht werden, so dass ich sehr gut den gesundheitlichen Aspekt dieser Kunst greifen kann, so dass ich auf dem Weg zu mehr Gesundheit bin.

Ich habe aber dann noch bis Oktober gebraucht, um mich dann zu einem Training des Taiji-Dao's durchzuringen. Aber ich habe danach sehr schnell beschlossen, dass ich dieses Training machen möchte und den Weg dieses Trainings gehen möchte.

Ich bin dann auch sehr regelmäßig zum Training an verschiedenen Tagen der Woche gegangen und habe sehr viel über die gesundheitlichen Vorzüge des Taiji-Dao's gelernt, was ich auch für meinen Tagesablauf gebrauchen kann, so dass ich immer wieder trainieren kann, wann immer ich will.

Mein Tag fängt an mit Qi Gong und hört auch auf mit Qi Gong. In den Trainingszeiten in der Taiji-Dao-Schule lerne ich dann noch die erste Form des Taiji-Dao's, die Yilu. Für mich ist Taiji-Dao auch noch mit einer Lähmung im Bein möglich, was ich sehr gut finde, weil ich ja doch sehr eingeschränkt in der Bewegung bin. Ich habe aber die Form so für mich gebaut, dass ich sie auch noch im Energiefluss machen kann, ohne dass ich stocken muss. Ich kann auch die gesundheitlichen Vorzüge des Taijidao's sehr gut spüren. Meine Haltung hat sich sehr viel verbessert, so dass die Rückenprobleme, die ich immer schon seit vielen Jahren habe, sehr viel besser geworden ist, so dass ich damit besser leben kann.

Ich habe dann gelernt zu entspannen und fühle mich auch sehr viel besser.

Ich möchte Taiji-Dao auch nicht mehr missen und habe es in meinen normalen Tagesablauf eingebaut habe. Ich freue mich jeden Tag neu auf meine Übungen, so dass ich sie auch regelmäßig mache und mich total wohl fühle damit.

Es ist für mich aber immer noch sehr wichtig, dass ich meine Seele auch nicht vergesse, wenn ich Taiji-Dao oder auch Qi Gong übe, damit diese nicht wieder so sehr zu schreien anfängt, dass ich mit ihren Emotionen nicht mehr klar komme.

Ich bin noch lange nicht geheilt von den vielen Wunden, die mir zugefügt worden sind. Es sind im Moment zwar Wunden, die nicht mehr “eitern”, sondern eine ganz hauchdünne Kruste haben, die sehr gepflegt werden müssen, so dass ich meinen jetzigen Weg sehr gut weiter gehen kann.

 

 

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