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    Wer ist Andrea Corinna

 

 

    Als ich mich entschlossen habe, dass ich eine Internetseite mit meinem Namen haben m├Âchte, habe ich mir noch gar nicht ├╝berlegt, was ich alles auf diese Seite packen m├Âchte.

 

    Als es dann soweit war, musste ich mir doch mal Gedanken ├╝ber meine Seite machen.

 

    Die Gedanken gehen nun in die Richtung, dass ich erst Mal etwas von mir erz├Ąhlen k├Ânnte.

 

    Also:

 

    Ich hei├če Andrea Corinna.

    Ich bin am 23.11.1969 in Quakenbr├╝ck geboren worden.

    Quakenbr├╝ck ist ein kleines nettes St├Ądtchen an der Hase in der N├Ąhe von Osnabr├╝ck. In dieser Stadt habe ich dann mit Unterbrechungen 18 Jahre gelebt. Dann hat es mich in die Fremde getrieben, weil ich mal was anderes sehen wollte, als nur Kleinstadt und Felder.

    Es trieb mich dann nach Bielefeld, wo ich meine Ausbildung zur Chemisch-technischen Assistentin absolviert habe.

    Sp├Ąter wohnte ich in Paderborn und schlie├člich in M├╝nster in Westfalen, wo ich auch noch heute wohne.

    Im Moment studiere ich Chemieingenieurwesen an der Fachhochschule M├╝nster in Steinfurt/Burgsteinfurt. Dieses ist zwar auch eine Kleinstadt, aber ich muss dort ja nicht leben. Ich habe auch zahlreiche Hobbys, die ich, wenn ich Zeit habe, auch fr├Âne.

 

    Diese w├Ąren:

    Kochen f├╝r Freunde

    Es gibt dann zwar immer nur vegetarisches Essen, aber daraus kann man auch sehr viel

    sch├Âne Dinge zaubern.

    N├Ąhen von ausgefallenen Kleidern. Ich habe einen Fabel f├╝r Gothic-Kleider oder auch f├╝r

    mittelalterliche Kleider.

    Mit dem Rad durch die Landschaft fahren, wo man sich so richtig auspowern kann.

    Dann mag ich auch sehr gerne die Sauna, die ich immer nach dem Sport im Fitnessstudio besuche, um so richtig relaxen zu k├Ânnen.

    Dann habe ich seit fast einem Jahr auch noch ein Hobby, welches in der Asiatischen Lebensweise zu finden ist. Es ist Taijidao und Qi Gong. Es ist eine Kampfkunst und eine Methode mit der eigenen Lebensenergie zu arbeiten. (N├Ąheres ist erkl├Ąrt in einer Extra-Seite auf dieser Homepage)

     

     

    Eine gro├če Vorliebe ist auch Schweden. Ich habe im Winter 1999/2000 dort gelebt, um meinPraxissemester dort zu machen. Es war eine unvergessene und sch├Âne Zeit, wo ich auch heute noch von zehre. Ich habe dort viele liebe und nette Leute kennen gelernt, zu denen ich auch noch heute Kontakt habe.

    Ich bin sehr viel in Schweden herumgereist und habe es richtig genossen, in diesem Land zu sein. Aber als ich wieder in Deutschland war, hat mich der normale Alltag wieder gehabt und nat├╝rlich auch das Studium. Aber ich habe ja jederzeit die M├Âglichkeit wieder dorthin zufahren, um die Elche zu besuchen und den Winter im Norden von Schweden zu genie├čen.

     

    Zeiten, die ich nie vergessen werde:

     

    Das M├Ądchen Andrea Corinna hat eine f├╝r andere nicht so sch├Âne Kindheit hinter sich. Als es geboren wurde, kam es viel zu fr├╝h auf die Welt und war so klein, dass es sehr viel Schutz und Geborgenheit brauchte, die es aber nicht bekam. Es wurde in einen Brutkasten gegeben und musste die erste Zeit alleine verbringen, ohne zu wissen, wo es war. Es wog bei der Geburt 2796 g und war 49 cm gro├č. Sp├Ąter hat es noch an Gewicht verloren auf 2654 g. Aber dieses scheint normal zu sein, wenn Babys auf die Welt kommen, nehmen sie immer ab, weil die Mutter noch nicht genug Milch hat. Ein Winzling, der eigentlich geliebt werden muss und nicht ohne Schutz leben kann.

    Es hat in sehr viel Angst gelebt, weil es eine Familie hat, die es nie verstanden hat oder auch heute nicht versteht. Es ist das schwarze Schaf in der Familie.

    Die ganze Geschichte fing an, als es acht Jahr alt war. (Soweit kann ich zur├╝ckdenken) Es kam an einem Tag vom Brotkaufen. Seine Mutter hat ihm Geld f├╝r Brot mitgegeben. Es blieb aber von dem Geld noch etwas ├╝brig. Das kleine M├Ądchen Andrea Corinna dachte sich dann, dass es sich dann Schokoladentaler kaufen k├Ânnte. Das kleine M├Ądchen tat dieses dann auch. Als es nach Hause kam, legte es das Brot in die K├╝che und auch das Geld dazu. Seine Mutter hat das Geld nachgez├Ąhlt und gemeint, dass ja Geld fehlen w├╝rde. Das kleine M├Ądchen gab dann zu, dass es das Geld genommen hat und daf├╝r Schokoladentaler gekauft hat. Die Mutter ging dann nichts sagend weg und kam nach einer Zeit zur├╝ck. Sie brachte dann einen Handfeger mit, den sie dann auch flei├čig nutzte, indem sie auf das gerade mal achtj├Ąhrige wehrlose M├Ądchen Andrea Corinna einschlug, ohne nachzudenken, was geschah. Als die Mutter scheinbar nicht mehr konnte, ging sie in die K├╝che und lie├č das kleine M├Ądchen liegen. Das M├Ądchen weinte ohne Ende und hat nicht verstanden, was gerade geschehen war. In der Schule wurde das M├Ądchen auch nicht verstanden. Es wurde immer nur fertig gemacht von den Mitsch├╝lern und wollte dort gar nicht mehr hingehen. Aber es musste, weil es ja was lernen musste, damit es nicht in einer Fabrik arbeiten gehen muss. Das wollte das M├Ądchen nat├╝rlich auch nicht. Also ging es dann doch lieber brav in die Schule. Das kleine M├Ądchen brachte auch nie sehr gute Noten nach Hause, sondern meistens mittlere Notenspiegel. Wenn es schlechte Noten brachte, versuchte das M├Ądchen diese meistens zu verheimlichen, weil es Angst hatte, dass es wieder geschlagen wird und den K├Ârper voller blauer Flecken hat. Aber leider bekamen es die Eltern dann doch mit, das die schlechte Klassenarbeit schon zur├╝ckgegeben worden ist, weil die Eltern auch Eltern von Mitsch├╝lern kannten, die dann fragten, ob es auch eine gute Note bekommen hat. Dann, wenn sie mitbekamen, dass es wieder eine schlechte Klassenarbeit geschrieben hat, kam wieder der Handfeger und das M├Ądchen wurde wieder verpr├╝gelt, als ob dieses das normalste von der Welt ist. Die Eltern haben sich auch nie Gedanken ├╝ber diese Dinge gemacht, weil sie meinten, dass es normal ist, dass Kinder geschlagen werden, weil sie es ja verdient haben. Das Kind versuchte sich dann Liebe und Freundschaft zu erkaufen, indem es immer Brausetaler mit in die Schule genommen hat und diese verteilt hat, weil es dachte, dass die Kinder dann mit ihm spielen w├╝rden. Eine Zeit war dieses auch so, aber dann fingen sie wieder an, das kleine M├Ądchen zu h├Ąnseln und zu missachten. Das M├Ądchen wurde immer trauriger und zog sich immer mehr zur├╝ck. Es hatte gar keine geborgene Stelle, wo es sich wohl f├╝hlen konnte oder wo es das Gef├╝hl hatte, dass es geliebt wird. Es lie├č nur noch alles mit sich geschehen, weil es keinen anderen Weg mehr fand, als sich alles gefallen zu lassen. Das M├Ądchen wollte heraus aus der Angst, aber es wusste nicht, wie es dieses anstellen sollte. Es hatte ja niemanden, mit dem es reden konnte, weil ihm ja niemand zuh├Âren wollte.

    Das M├Ądchen wurde immer wieder mit dem Handfeger geschlagen, bis es gr├╝n und blau am ganzen K├Ârper war. Es hatte immer mehr Angst und wollte manchmal nicht mehr bei Mama und Papa sein. Aber es hatte ja niemanden, wo es hingehen konnte. Also verwarf es den Plan, abzuhauen; es w├Ąre ja dann auf der Stra├če auch allein gewesen. Zu hause gab es wenigstens ein warmes Bett und auch etwas zu Essen.

    Das kleine M├Ądchen ging oft ins Schwimmbad, um zu schwimmen. es brauchte aber auch zwei Schwimmkurse, um ├╝berhaupt schwimmen zu lernen. bei dem ersten hat es grenzenlos versagt, weil es Angst hatte vom Einmeter-Brett zu springen. das kleine M├Ądchen mochte keine tiefen Wasser, weil es vorher, als es noch nicht schwimmen konnte in Essen ins Wasser gefallen ist und keine Schwimmpuffer anhatte und fast ertrunken ist. das kleine M├Ądchen Andrea Corinna hat dann zu Hause immer erz├Ąhlt, dass es sch├Ân war im Schwimmkurs und wollte nicht, dass es die Eltern erfahren, dass es schrecklich war, vom Einmeter-Brett zu springen. aber an einem Tage telefonierte die Mutter mit dem Schwimmlehrer, und es kam heraus, dass es nie springen w├╝rde und somit auch nicht das Seepferdchen bekommen w├╝rde. Die Eltern schimpften dann wieder mit dem kleinen M├Ądchen Andrea Corinna, und es musste einen zweiten Kurs machen, weil es ja nicht ging, dass man nicht schwimmen konnte. Im zweiten Kursus hat das kleine M├Ądchen dann auch gelernt, vom Einmeter-Brett zu springen und bekam dann auch das Seepferdchen ausgeh├Ąndigt. Das kleine M├Ądchen Andrea Corinna war sehr stolz darauf und hatte was geschafft.

    Es ging dann immer wieder zum Schwimmen und machte dann auch nach einiger Zeit das Bronze-Abzeichen, ohne dass die Eltern etwas davon wussten. Der Bademeister hat einfach gefragt, ob das kleine M├Ądchen Andrea Corinna das Bronze-Abzeichen machen m├Âchte. Es hat zugestimmt und es auch geschafft. In der dritten Klasse hat das kleine M├Ądchen dann auch das Silber-Abzeichen gemacht und in der vierten Klasse dann auch noch das Gold-Abzeichen, wo es sehr stolz drauf ist. Ab dann ist es in den DLRG gegangen und hat dort jeden Montagabend geschwommen, wo es sehr gut war. Andrea Corinna hat dann auch noch das DLRG- Bronze- und auch das -Silber-Abzeichen gemacht, wo es auch sehr stolz drauf ist. Das kleine M├Ądchen wuchs dann heran und wurde zum Jugendlichen. Es hatte aber immer wieder Angst zu Hause zu sein. Es versuchte immer wieder sich liebe Menschen zu suchen, die aber gar nicht lieb waren und es immer wieder verachteten. Es hatte immer wieder das Gef├╝hl, dass es nur noch gehasst wird und sich auch keine Freunde schaffen konnte, weil die anderen Kinder auch nicht verstanden haben, was das Kind oder auch der Jugendliche sagen wollte. Es wollte doch nur ein bisschen Anerkennung und Aufmerksamkeit haben. Es bekam aber nur Ablehnung und Ignoranz. Die Lehrer verstanden nicht, was mit dem Menschen los war und haben nichts gemacht. Das Kind hat genug Hilferufe herausgelassen, die aber nicht erh├Ârt wurden. Die Eltern haben immer gesagt, dass Andrea Corinna ein komischer Mensch ist und haben sich keine Gedanken gemacht, warum es so war, wie es ist. Das Kind wurde nur geliebt, wenn es krank war. Dann bekam es Geborgenheit und Zuwendung und auch Anerkennung. Dieses ist ja, was Andrea Corinna wollte und sonst nichts. Es hat sich diese Anerkennung weiter erkauft mit S├╝├čigkeiten und Ausgaben, die es von seinem Taschengeld finanzierte oder auch manchmal von dem Geld der Eltern. Die Eltern bekamen es nat├╝rlich irgendwann mit. Aber anstatt mit dem Kind zu reden, schlug die Mutter dann auf das Kind Andrea Corinna ein, bis es wieder gr├╝n und blau geschlagen war. Das Kind und auch der Jugendliche Andrea Corinna konnte sich nicht gegen die Gewalt der Mutter wehren und lie├č es weiterhin einfach mit sich geschehen. Es hielt still und machte gar nichts. Wenn das "Gewitter" vorbei war, ging das Kind in sein Zimmer, wo es dann seine Ruhe hatte oder es wurde in die K├╝che in die Ecke gesetzt, wo es dann sitzen bleiben musste, bis es ins Bett gehen konnte. Dieses war eine abscheuliche Strafe, weil Andrea Corinna dann nicht alleine sein konnte und noch mehr fertig gemacht wurde. Es tat sehr weh, wenn so etwas passierte. Es war dann immer im Blickfang der Mutter, die sich auch in der K├╝che aufgehalten hat.

    An einem Montagabend kam es wieder zum Schwimmen in die Schwimmhalle und war wieder blau und gr├╝n geschlagen worden, weil es wieder etwas falsch gemacht hatte und die Mutter nichts anderes konnte, als auf das Kind zu schlagen. Das Kind war 15 Jahre alt. Der Trainer Andreas hat Andrea Corinna gefragt, wo es die blauen Flecken her hat, weil es nicht nur kleine blaue Flecken waren, die man mal bekommt, wenn man sich st├Â├čt. Nein es waren gro├če blaue Flecken, die an den Armen, Beinen und Brust sichtbar waren. Andrea Corinna bekam in dem Moment der Frage gro├če Angst und konnte nicht sagen, was wirklich passiert war. Es sagte, dass es mit Roller-Skates gest├╝rzt sei und dadurch diese Flecken bekommen hat. Andreas schaute Andrea Corinna aber etwas seltsam an, sagte aber nichts darauf. Ich glaube, dass er Andrea Corinna nicht geglaubt hat, dass es nur St├╝rze mit Roller-Skates waren. Er sagte auch sp├Ąter nichts mehr.

    Heute als erwachsene Frau denkt Andrea Corinna etwas anders ├╝ber die Antwort und ├Ąrgert sich dar├╝ber, dass es nicht die Wahrheit gesagt hat, was wirklich passiert ist. Es w├Ąre dann sicherlich vieles anders geworden. Die junge Andrea Corinna verstand auch nicht, warum es sich so viel gefallen lassen musste. Die Eltern haben ja auch mit dem Kind nicht geredet. Und wenn sie doch mal geredet haben, dann nur in einem sehr forschen und aggressiven Ton, den sie auch noch heute haben. Die Mutter hat diese Wutausbr├╝che auch immer nur gehabt, wenn sie mit Andrea Corinna alleine im Haus war. Die Br├╝der waren nie daheim und der Vater nat├╝rlich auch nicht. Die Br├╝der wissen auch nicht, was so alles passiert ist und k├Ânnen sich nicht ├Ąu├čern. Der Vater hat auch nicht viel mit der Sache zu tun haben wollen und hat sich auch nicht gewundert, warum seine eigene Tochter so misshandelt wird. Der hat auch geschwiegen und alles so hingenommen. Irgendwann h├Ârten dann die k├Ârperlichen Misshandlungen auf, weil das Kind Andrea Corinna der Mutter zu lang wurde und die Mutter dann wohl Angst bekam, dass es sich wehren konnte und zur├╝ckschlagen k├Ânnte. Dann kamen nur noch verbale Gewalten, die mit Worten ge├Ąu├čert worden sind. Wenn Andrea Corinna nicht nach der Nase der Eltern getanzt hat, wurde ihr immer nur unterstellt, dass es eine seltsame Person ist, die nicht verstanden wird und auch nicht geliebt werden braucht. Es wurde auch immer gesagt, so wie sich Andrea Corinna benimmt, findet es ja auch keine Freunde. Die gehen schon beim ersten Kennen lernen weg, weil die nicht wissen, was sie mit dem Wesen anfangen sollen. Andrea Corinna hat sich dann immer weiter zur├╝ckgezogen und wollte von der Au├čenwelt nichts mehr wissen und hat Ihr eigenes Leben gelebt und sich auch eine Welt aufgebaut, die f├╝r andere Menschen als Scheinwelt angesehen wurde. Es wurde immer gesagt, dass in der Scheinwelt f├╝r andere Leute kein Platz ist und keiner an das Wesen herankommt. Also braucht es auch keinen anderen in ihrer Welt und muss zusehen, wie es alleine klar kommt. Dieses tut dem Wesen Andrea Corinna sehr weh, weil es nicht versteht, dass keiner diese Welt versteht. Andrea Corinna m├Âchte schon, dass andere Menschen diese Welt verstehen oder zumindest versuchen sie zu verstehen. Es hat aber noch nicht viele Leute gefunden, die verstehen, was in der Andrea Corinna vorgeht.

    Als Andrea Corinna 18 Jahre alt war und die h├Âhere Handelsschule abgeschlossen hat, ist sie nach Bielefeld gezogen, wo sie eine Ausbildung zur Chemisch-technischen Assistentin absolviert hat. Diese Ausbildung hat ihr gut gefallen und auch Spa├č gemacht. Andrea Corinna hat dort ihre Grundbausteine gelegt f├╝r ihr weiteres Leben.

    In Bielefeld hat sie viele Leute kennen gelernt, die sie mochten und mit denen sie viel unternahm. Andrea Corinna ging auch das erste Mal auf Partys, was ihr ja als Kind immer verg├Ânnt wurde, weil die Eltern nicht wollten, dass sie auf Partys oder in die Disko ging. In Bielefeld hatte Andrea Corinna alle Freiheiten, die sie in Quakenbr├╝ck nicht hatte. Sie genoss diese auch in vollen Z├╝gen. Im ersten halben Jahr fuhr sie dann noch jedes Wochenende nach Quakenbr├╝ck, was aber schnell zur Last wurde, weil es doch immerhin jedes Mal ├╝ber drei Stunden Fahrt waren, die sie auf nehmen musste. Dann wurde es immer weniger und weniger. Am Ende fuhr Andrea Corinna nur noch alle ein bis zwei Monate nach Quakenbr├╝ck, weil es in Bielefeld "Freunde" hatte, die auch am Wochenende in Bielefeld blieben.

    Es waren sehr viele Partys in dem Wohnheim, wo Andrea Corinna wohnte. Zu diesen Partys ging sie auch des ├ľfteren, weil es viel lustiger war, als auf dem eigenen Zimmer zu hocken. Die Leute freuten sich auch immer, wenn Andrea Corinna kam. Sie hatte das erste Mal das Gef├╝hl, dass sie gemocht wurde und auch akzeptiert wurde. Sie kochten zusammen oder trafen sich einfach nur in den K├╝chen zum Quatschen. Andrea Corinna fand dieses sehr sch├Ân und wollte immer mehr. In jedem Schuljahr lernte Andrea Corinna neue Leute kennen, mit denen sie auch immer viel Spa├č hatte. Von einem wurde Andrea Corinna sogar gefragt, ob sie ihm Nachhilfe in Chemie geben k├Ânnte, weil er dort Schwierigkeiten hatte. Sie hat sich da nicht viel bei gedacht und hat ihm die Nachhilfe gegeben. Andrea Corinna hatte somit eine Aufgabe, die ihr auch noch Spa├č macht. Wir haben uns im Aufenthaltsraum von seinem Flur getroffen. Andrea Corinna hat ihm dann die Sachen in der Chemie erkl├Ąrt und hatte keine Probleme damit. Die Zeit verging immer schneller und an einem Abend im April- es war der 05.04.1991- wollte Andrea Corinna gerade in ihr Bett gehen, weil es an der Zeit war. Das Telefon klingelte und sie dachte sich, was wollen sie denn nun noch. Es war schon 23.00 Uhr in der Nacht. Sie nahm ab und es meldete sich Karl von einer Party, die mal wieder in einem Wohnheimtrackt stattfand. Karl fragte, ob sie Lust h├Ątte, noch her├╝berzukommen, um Geburtstag zu feiern. Andrea Corinna entschloss sich nach einer kleinen ├ťberlegungszeit doch hinzugehen. Die Leute auf der Party waren sehr fr├Âhlich und auch schon sehr angeheitert. Sie bekam auch sofort etwas Alkoholisches zu trinken, damit sie auch in den Genuss dieser Heiterkeit kommen w├╝rde. Es war Whiskey mit Cola. Andrea Corinna trank dieses auch mit Genuss. Hier hat niemand gesagt, dass Alkohol verboten ist. Man wurde doof angeschaut, wenn man keinen Alkohol trinkt. Andrea Corinna trank und trank und merkte nicht, dass ihr Glas ja nie leer wurde. Sie bekam immer wieder etwas in das Glas gesch├╝ttet. Andrea Corinna war nach einiger Zeit total betrunken und konnte auch nicht mehr richtig reden oder denken. Dann sagte W. zu mir, dass wir gehen sollten. Er meinte, dass wir in ihr Zimmer gehen sollten. Er w├╝rde sie nun nach Hause bringen, damit sie schlafen konnte. Er ist ihr dann gefolgt. Als wir dann in meinem Zimmer waren, sagte Andrea Corinna ihm, dass er doch nun gehen sollte. Sie w├╝rde nun alleine klar kommen. Auf dem Flur waren auch noch andere Partybesucher, die gefolgt waren. Die haben sich k├Âstlich am├╝siert und nichts weiter gemacht. Andrea Corinna hat dann die T├╝r zu gemacht und wollte sich ins Bett legen. W. wollte aber immer noch nicht gehen. Sie habe ihn gebeten zu gehen, aber er hat sich strickt geweigert. Ich bin mir sicher, dass er zu diesem Zeitpunkt schon wusste, was er wollte. Er wollte Sex mit Andrea Corinna, die aber nicht wollte. Er zog ihr dann die Kleider vom Leib, die sie unten herum an hatte. Andrea Corinna hatte keine Ahnung, warum er dieses tat. Sie bekam erst mit, was er vorhatte, als er sie festhielt und sie nicht mehr los lie├č, obwohl sie versuchte, von ihm loszurei├čen. Sie war machtlos. Sie konnte sich nicht wehren und sie konnte auch nicht (was ich nicht verstand) schreien. Ihre Stimme war weg in den Momenten. W. hatte sich auch entkleidet und meinte zu mir, dass er sich holen w├╝rde, was er nun will. Sein S****** war schon total steif. Es war das erste mal, dass Andrea Corinna ├╝berhaupt einen steifen gesehen habe. Vorher hat sie noch nie einen gesehen. Sie habe sie in dem Moment geekelt und wollte weg. Andrea Corinna konnte aber nicht, weil W. mich festhielt. Sie war gefangen!!! W rieb sich an ihr und meinte, dass es doch sch├Ân sei und sie dieses doch auch sch├Ân finden w├╝rde. Deswegen habe sie doch auch soviel Whiskey getrunken, damit sie es noch besser genie├čen k├Ânnte. Andrea Corinna wollte aber nicht. Auf einmal merkte sie einen kr├Ąftigen Sto├č in ihrer Vagina immer wieder und wieder. Es h├Ârte gar nicht mehr auf. Es tat ihr weh und es h├Ârte nicht auf. Es h├Ârte nicht auf. Es h├Ârte nicht auf. Es tat ihr unendlich weh. Andrea Corinna hatte noch nie solche Schmerzen gehabt vorher. Sie blutete an der Vagina. Es wollte nicht aufh├Âren. Er stie├č immer wieder zu und machte sich auch noch dar├╝ber lustig und meinte, dass sie dieses doch toll finden m├╝sste. Alle Frauen finden es doch toll. Er hat Andrea Corinna dann mehrere Male hintereinander vergew. und meinte, dass es doch alle Frauen toll finden, wenn man ihnen das antut. Ihr wurde schlecht, aber kotzten konnte sie in dem Moment noch nicht.

    Es war ihr erstes Mal, dass sie ├╝berhaupt mit Sex aktiv in Ber├╝hrung gekommen ist. W. meinte dann nur noch. Jetzt h├Ątte er eine "richtige" Frau aus ihr gemacht und sie sollte doch stolz darauf sein. Als er fertig mit seinem Akt war, lie├č er Andrea Corinna liegen und ging weg. Er meinte, dann noch: Wenn sie mehr haben m├Âchte, sollte sie ihn ruhig anrufen. Sie w├╝rde ja seine Nummer kennen. Er zwang sie dann noch dazu, ihm zu folgen und sie ist dann morgens in seinem Zimmer aufgewacht, aber wie sie da hingekommen ist, wei├č sie nicht mehr.

    Andrea Corinna hat am n├Ąchsten Morgen auch erstmal richtig realisiert, was ├╝berhaupt geschehen war. Sie  f├╝hlte sich unendlich schlecht, so wie sie sich noch nie vorher gef├╝hlt hat. Sie wusste auch nicht, was sie machen sollte. Sie  war ratlos und auch sprachlos. Sie  wollte nur noch weg aus diesem Haus, hat sich dann aber in ihrem Zimmer vergraben und wollte niemanden mehr sehen. Sie hatte Bauchschmerzen und auch Vaginaschmerzen. W├Ąhrend des Aktes hat sie dann auch noch ihre Tage bekommen, die so stark waren, wie noch nie, so das sie nicht so ganz verstand, was das alles so sollte.

    Es dauerte dann auch Tage, bis sie wieder klar denken konnte und auch dann erst richtig verstanden hat, was sie da gemacht ha oder was mit ihr gemacht wurde. Andrea Corinna war ein bisschen starr und konnte nicht mehr. Sie wollte nicht mehr. Ihr Leben hat sich von einem Moment auf den anderen total ge├Ąndert. Andrea Corinna war nicht mehr die alte Andrea Corinna, die jeder als fr├Âhliche Andrea Corinna kannte. Sie wurde total traurig und hat sich total verschlossen. Andrea Corinna hat sich auch isoliert, weil sie die Leute nicht mehr ertragen konnte und auch nicht mehr sehen wollte. Dieses war leider nicht ganz m├Âglich, weil wir auf dieselbe Schule gingen. In der Schule konnte sie dem T├Ąter nicht immer aus dem Weg gehen. Ihr wurde immer wieder schlecht, wenn er ihr begegnete. Sie habe sich immer weiter in sich selber vergraben, so dass es ertr├Ąglich war, zu leben oder am Leben zu bleiben. Andrea Corinna hat versucht zu verdr├Ąngen oder zu vergessen. Es war aber nicht m├Âglich. Die Sachen waren und sind auch immer noch Pr├Ąsent und beherrschen sie. Andrea Corinna lebte in einer schwarzen Welt und legte ihr ganzes Leben nur noch auf Schwarz aus, sie wollte allen zeigen, dass sie unnahbar ist und man ihr nichts kann. Sie h├Ârte nur noch "schwarze Musik", die traurig und lethargisch ist und nichts mehr mit der Normalit├Ąt zu tun hat. Andrea Corinna ver├Ąnderte sich im ganzen Wesen. Sie war nicht mehr die alte. Ihr Leben war nur noch gepr├Ągt durch Angst, Trauer und Schwarz. Sie versteht die Welt nicht mehr. Andrea Corinna kann nicht mehr richtig lachen. Sie ist oft krank und will nicht mehr so leben. Sie hat auch einen gro├čen Fehler gemacht. Sie hat geschwiegen, was mir passiert ist. Sie ist nicht zur Polizei gegangen. Sie ist nicht zu einem Arzt gegangen, der ihr h├Ątte helfen k├Ânnen, wie sie es normalerweise immer gemachte habe, wenn sie Probleme mit ihrem K├Ârper hatte. Sie war aber so starr und hat nicht registriert, was in dem Moment richtig ist oder falsch ist. Andrea Corinna hat alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte. Sie hat keine Anzeige geschaltet. Andrea Corinna hat lange lange lange lange Zeit geschwiegen, und sie hat niemandem mitgeteilt, was passiert ist. Andrea Corinna ist duschen gegangen, und sie hat somit alle Spuren beseitigt. Also alles war falsch, was man nur falsch machen konnte. Es hat sehr lange gedauert, bis sie wieder klar denken konnte. Andrea Corinna hat dann zu vielen Leuten den Kontakt abgebrochen, weil sie einfach Angst hatte, dass es noch mal passieren k├Ânnte. Sie hatte auch niemanden, mit dem sie ├╝ber das reden konnte und hat es f├╝r sich behalten und lange lange lange geschwiegen und geschwiegen.

     

     

    Ich habe geschwiegen, bis es mich aufgefressen hat.

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